aufgegessen-Lesetipps

von | Juni 13, 2026 | Appetithappen, Aufmacher | 1 Kommentar

Revoir Paris

Der französische Illustrator und Designer Marin Montagut hat ein Buch vorgelegt, das einen ungewohnten Blick auf Paris bietet, und die Lichterstadt auf eine ganz besondere Art und Weise sympathisch und liebenswert darstellt. Denn Montagut entführt die Leser nicht nur zu einer Vielzahl verborgener Schätze der Stadt, die er in ihre Arrondissements einteilt. Marin Montagut lässt den Betrachter in jedem Kapitel zeitlose Läden, idyllische Gärten, romantische Cafés und Restaurants, Manufakturen und Künstlerateliers entdecken, und illustriert sein Buch mit unzähligen historischen Illustrationen und Zeichnungen. Das Register mit Adressen ist nach Kategorien wie Essen & Trinken, Handwerk, Kunst & Kreativbedarf und Unterhaltung eingeteilt. Ein wirklich schönes und edel ausgestattetes „Bilderbuch“, das selbst Paris-Kenner ins Staunen versetzt.

Marin Montagut
PARIS
Verlag Frederking & Thaler
304 Seiten, 36,99 Euro

Vegetarische Gemüseküche vom Feinsten

Ob eine pflanzenbetonte Ernährung besonders gesund ist oder nicht, sei mal dahingestellt. Sicher ist, dass Stefanie Hiekmann mit ihren tollen Rezepten rund ums Gemüse frischen Schwung und Geschmack in die Alltagsküche bringt. Und das 150 Mal, so viele Rezepte hat sich die Autorin ausgedacht. Abwechslungsreiche Rezepte von Pfannengerichten über Gemüse aus dem Ofen bis zu süßen Versuchungen mit Gemüse. Großartig! Dazu erfährt der Leser nützliche Tipps zu Garmethoden, Kombinationen verschiedener Gemüsesorten und über den Einsatz von Kräutern und Gewürzen, um jedem Gemüse einen besonderen Kick mitzugeben. Ein herrlich praktisches Kochbuch für jeden Tag.

Stefanie Hiekmann
JEDEN TAG GEMÜSE
DK Verlag Dorling Kindersley
224 Seiten, 25 Euro

Foto: Pixabay

1 Kommentar

  1. Obwohl ich die Artikel dieses Blogs gerne lese und schon viel dabei gelacht habe, ärgern mich Sätze wie „Ob eine pflanzenbetonte Ernährung gesund ist oder nicht …“, weil es egal sein kann, ob sie gesund ist oder nicht. Ich bin geborene Vegetarierin, seit Kindheit graute mich vor Fleisch, das ich aber dank der Bemerkung meines Vaters: „Man isst, was auf den Tisch kommt!“ essen musste. Ich saß drei bis vier Stunden beim (Nicht)Essen, bis mich irgendjemand vom Teller mit kaltem Fleisch befreite. Seit damals nahm ich mir vor, dass ich, wenn ich erwachsen bin, nur noch Gemüsegerichte bereite und esse. Sogar mein Mann, der auch Fleischesser ist, isst mit. Zu Hause genießt er, wirklich!, meine Gemüseküche. Um den Gerichten eine besondere Note zu verleihen, verwende ich Rezepte (meist) der großen Franzosen: Bocuse, Ducasse, Joël Robuchon, Alain Passard – einige sind sogar auf Gemüsegerichte spezialisiert. – Essen muss ein Lusterlebnis sein, und dabei ist es völlig belanglos, welche Art Lebensmittel man verwendet.

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