Der gastrosophische Blog für freien Genuss

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Der große Aufgessen Kartoffelsalat-Test

Seit in Deutschland das unsägliche Stereotyp vom „alten, weißen Mann“ aufgekommen ist, erfreut sich auch ein anderes Schimpfwort für die „Schon-länger-hier-Lebenden“ wachsender Beliebtheit: „Kartoffeln“. Als abwertende Bezeichnung für Deutsche „in multikulturellen Zusammenhängen“, wie Wikipedia zutreffend schreibt. Sie lasse sich auf das Vorurteil zurückführen, wonach Deutsche überdurchschnittlich viel und häufig Kartoffeln verzehrten. Dabei liegen die Deutschen, was den Pro-Kopf-Verbrauch von...

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Cancel Cuisine:Bios Seelenbalsam

Als es erst eine Handvoll Fernsehkanäle gab, war der Begriff des Zappens noch unbekannt. Es gab eh nur die Öffis und sie waren damals noch nicht so heruntergekommen und ungenießbar wie heute. Da freute man sich noch auf Kuli, Rudi Carrell und sogar den hölzernen Wim Thoelke, den eigentlich nur „Wum“ erträglich machte und ließ sich von echten Journalisten wie Hanns Joachim Friedrichs ohne Bauchschmerzen auf den neuesten Nachrichtenstand bringen. Dann kamen die Privaten und schließlich das...

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Escoffier (22): Erdbeeren-Kindertraum

In dem Kapitel „Süße Speisen““ im Kochkunstführer von Auguste Escoffier findet sich auf Seite 787 auch der „Fraises Rêve de Bébé“, der „Erdbeeren-Kindertraum“, den wir im Original Wortlaut vorstellen. Einer mittelgroßen schönen reifen Ananas den Deckel abschneiden und das Fleisch herausnehmen. Von Génoisemasse einen viereckigen Tampon von 2 cm Dicke machen und diesen leicht über die Mitte aushöhlen, um die ausgehöhlte Ananas senkrecht daraufstellen zu können. Diesen Génoisetampon dann auf...

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