Der gastrosophische Blog für freien Genuss

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Cancel Cuisine:Bios Seelenbalsam

Als es erst eine Handvoll Fernsehkanäle gab, war der Begriff des Zappens noch unbekannt. Es gab eh nur die Öffis und sie waren damals noch nicht so heruntergekommen und ungenießbar wie heute. Da freute man sich noch auf Kuli, Rudi Carrell und sogar den hölzernen Wim Thoelke, den eigentlich nur „Wum“ erträglich machte und ließ sich von echten Journalisten wie Hanns Joachim Friedrichs ohne Bauchschmerzen auf den neuesten Nachrichtenstand bringen. Dann kamen die Privaten und schließlich das...

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Escoffier (22): Erdbeeren-Kindertraum

In dem Kapitel „Süße Speisen““ im Kochkunstführer von Auguste Escoffier findet sich auf Seite 787 auch der „Fraises Rêve de Bébé“, der „Erdbeeren-Kindertraum“, den wir im Original Wortlaut vorstellen. Einer mittelgroßen schönen reifen Ananas den Deckel abschneiden und das Fleisch herausnehmen. Von Génoisemasse einen viereckigen Tampon von 2 cm Dicke machen und diesen leicht über die Mitte aushöhlen, um die ausgehöhlte Ananas senkrecht daraufstellen zu können. Diesen Génoisetampon dann auf...

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Etscheits Cancel Cuisine: Cantuccini

Bei deutschen Bäckern ist Kleingebäck, vulgo Plätzchen, leider nicht sehr beliebt, außer vielleicht in der Weihnachtszeit: zu arbeitsaufwändig, zu teuer für die Kundschaft, die immer noch jeden Cent umdreht, wenn es ums gute Essen geht. In Frankreich ist das anders, hier gehören „Petits fours“, wie Plätzchen dort heißen, zum Standardangebot jeder Patisserie, vor allem die wunderbar zarten Tuilles, ein wie Dachziegel (französisch: Tuilles) geformtes Mandelgebäck, fein und köstlich. Und...

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