Spirelli-Nudeln mit Tomatensauce aus der Tüte als frugales „Bergsteigeressen“ auf Alm- und Berghütten? Das war gestern, zumindest in jenen österreichischen Hütten, die von den Testern des jetzt neu erschienenen Falstaff-Berghüttenguides unter die Lupe genommen wurden und als besonders empfehlenswert angesehen werden können. Ganz vorne die höchst gelegene Unterkunft des Deutschen Alpenvereins (DAV), das Brandenburger Haus in den Ötztaler Alpen auf 3277 Metern über NN. Obwohl das 1905 bis 1909 erbaute Anwesen im Gebiet mehrere Gletscher nur per Hubschrauber versorgt werden kann, wird hier laut Falstaff alpine Gourmetküche geboten. Koch Petr habe in Prags Tophäusern gearbeitet, seine Frau Katerina kümmere sich um die Gäste. „Im majestätischen Bau beginnt der Tag mit einem herzhaften Almfrühstück. Auch alpine Klassiker oder internationale Speisen sind Belohnung nach einer harten Tour.“ Darunter finden sich sogar nepalesische Gerichte. Für den großen Durst nach einem langen Bergsteigertag in luftiger Höhe gibt es tschechische Bierspezialitäten. Für den neuen Guide wurden insgesamt 810 Betriebe erfasst und getestet.

Foto: Pixabay