Rassismus pur: „Nigeriaschnitte“ umbenannt

von | Apr. 28, 2023 | Allerlei | 1 Kommentar

Neuer Fall von kulinarischer Cancel Culture: Eine Bäckerei in Nordhessen hat ihren „Nigeriakuchen“ umbenannt. Zuvor hatte sich eine 65-jährige, aus Nordhessen stammende Berlinerin beschwert, die in dem dunklen Schokolaodenüberzug des Gebäcks eine Form von Rassismus sah. Die Bäckerei begründete die Benennung ihres Produkts damit, dass in Nigeria Kakaobohnen angebaut werden. „Hier Rassismus anzunehmen, lehnen wir strikt ab“, hieß es vor zwei Monaten noch. Jetzt knickte man offenbar ein und benannte das Gebäck in „Omas Puddingkuchen“ um. Einer Food-Bloggerin zufolge war das Backwerk früher auch als Kongokuchen, Sambakuchen oder Keniaschnitte bekannt. Fragt sich, ob sich jetzt nicht Omas diskriminiert fühlen, wobei man alte, weiße Menschen ja durchaus ungestraft in die Pfanne hauen kann.

Foto: Pixabay

1 Kommentar

  1. Das passt doch ganz hervorragend zu den Bronzen, die den Bonzen aus angeblicher Reue über unseren Kolonialismus zurückgegeben wurden…
    Wobei man (Baerbock und Roth) locker darüber hinwegsah, dass selbige Bronzen einst durch das „übliche Tauschgeschäft“ möglich wurden, welches lautete: Sklaven, die man in den Nachbarstämmen geraubt hatte, gegen das Material für die Bronzen einzutauschen. Wohlgemerkt, die da die Menschen klauten, waren nicht weiße Menschenräuber, es waren die „eigenen schwarzen Brüder“.

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