Von Nonnenhänden geknetet

von | Dez. 21, 2022 | Appetithappen | 0 Kommentare

Blanchierte Mandel, Puderzucker, Klosterlikör – das sind die Zutaten, aus denen die Schwestern des Klosters Frauenwörth auf der Fraueninsel im oberbayerischen Chiemsee ihr weithin berühmtes Marzipan herstellen. Der Ursprung der süßen Speise liegt allerdings nicht in Bayern, sondern im Orient. Durch die Kreuzzüge kam das Marzipan nach Europa, wo es zunächst von Apothekern hergestellt wurde und noch bis zum 18. Jahrhundert als Heilmittel galt. In Frauenwörth wird das Rohmarzipan in Modeln gepressst und etwa als Chiemseer Marzipantaler mit den Umrissen des Klosters oder als Marzipanfisch verkauft. Auch weitere Varianten – mit Sesam, Kaffee oder einem Nougatkern – sind im Angebot. Auf Vorbestellung fertigen die Schwestern sogar opulente Marzipantorten an. Erhältlich vor Ort im Klosterladen oder über den Onlineshop – schließlich gehen auch die frommen Frauen aus dem Chiemgau mit der Zeit.

Foto: Pixabay

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