Endlich einmal eine gute Nachricht! Der Boom der Fleischersatzprodukte, wie das vegane Ekelfood euphemistisch genannt wird, ist vorbei, wobei es sich ja eigentlich in erster Linie auch nur um einen medialen Boom gehandelt hatte. Zunächst hatte sich die Produktion der Fleisch-Nachahmerprodukte innerhalb von sechs Jahren seit 2019 verdoppelt. Im vergangenen Jahr dann sank die Produktion um 1,2 Prozent. Der Wert der produzierten „Fleischalternativen“ ging sogar um 2,2 Prozent auf 632,6 Millionen Euro zurück. Da ist noch Luft nach unten! Denn dass dieses Novelfood vor allem geschmacklich niemals überzeugen konnte und auch nicht im mindesten an echtes Qualitätsfleisch herankam und herankommt, dürfte immer mehr Meschen aufgefallen sein. Auch der jahrelang stark sinkenden Fleischkonsum zog wieder etwas an – von 53,5 (2024) auf 52,9 Kilogramm pro Kopf der Bevölkerung. Insgesamt lag die Fleischproduktion übrigens sage und schreibe 70 mal höher als die von Ersatzprodukten aus Tofu oder Erbsenpüree mit reichlich Chemie.
Viele Fleischkonzerne waren auf den angeblich mächtig dampfenden Zug aufgesprungen und hatten damit auch versucht, sich in der Öffentlichkeit ein grünes Mäntelchen umzuhängen. Darunter die Premium Food Group aus Rheda-Wiedenbrück, vormals Tönnies. Deren Geschäftsführer Max Tönnies hatte 2024 noch darüber schwadroniert, dass man den Umsatz bei Fleischersatzprodukten von 60 Millionen auf 125 Millionen im Jahre 2026 mehr als verdoppeln wolle. Auch dieses Ziel sei nicht mehr zu halten, sagte ein Konzersprecher der Süddeutschen Zeitung“, die ihrerseits kräftig Werbung für vegane und vegetarische Lebensweisen machte. Auch der traditionsreiche Hersteller Rügenwalder Mühle dürfte den Rückgang zu spüren bekommen. Ob es einen Weg zurück gibt, ist unklar, denn der einstmals für seine gute Teewurst und andere Fleischwaren bekannte Hersteller, wird jetzt in erster Linie mit ungenießbarem Fleischlosfraß identifiziert. Noch heißt es zwar tapfer, man trotze dem Trend, doch Tatsache ist, dass das Wachstum auch beim veganen Branchenprimus gesunken ist. Merke: Go woke, get broke.
Foto: Pixabay


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